Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs ist im Juli 2014 von der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. gegründet worden. Ihre Arbeit ist als gemeinnützig anerkannt und wird ausschließlich aus Spenden finanziert.

Die Stiftung soll die Erforschung von Krebs bei jungen Erwachsenen fördern und dazu beitragen, Behandlung, Heilungschancen, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs versteht sich als Ansprechpartner für alle Fragen von Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Unterstützern sowie der Laien- und Fachöffentlichkeit.

Pro Jahr erkranken etwa 15.000 junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren an Krebs. Junge Erwachsene mit Krebs benötigen nicht nur eine spezielle medizinische Behandlung und psychosoziale Versorgung. Die Diagnose bedeutet für sie häufig auch einen gravierenden Einschnitt in die gesamte Lebens- und Zukunftsplanung. Plötzlich sehen sie sich mit besonderen Problemen und Entscheidungen konfrontiert: Kinderwunsch und Familienplanung, eine mögliche Unterbrechung des Ausbildungsweges oder wirtschaftliche und soziale Notlagen. Themen, die neben der bestmöglichen Krebstherapie eine zentrale Rolle spielen.

Die Stiftung hat spezielle Hilfsangebote gemeinsam mit den jungen Betroffenen entwickelt und ist Ansprechpartnerin für Patienten, Angehörige, Wissenschaftler und Unterstützer.